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Restrukturierungen sind komplex, bedürfen jedoch einer umfangreichen Vorbereitung. Ziel der Ist-Analyse ist es, kumuliert Stärken, Schächen aber auch Chancen und Risiken des krisenbetroffenen Unternehmens zu identifizieren und zu evaluieren (SWOT).
Bei der "Beurteilung des Vorliegens von Insolvenzeröffnungsgründen" i.S.d. §§17-19 InsO orientieren wir uns am Standard "IDW S11". Ziel ist es, dem insolvenzbedrohten Unternehmen eine rechtsichere Aussage über deren Situation und Pflichten zu geben.
Restrukturierungen im Krisenfall fordern oft harte Notfall-Maßnahmen. Dazu zählen auch Verkäufe von Betriebsteilen oder des Gesamtunternehmens. Solche M&A Transaktionen finden unter verschärften Bedingungen statt und sind daher risikobehaftet.
Der Chief Restructuring Officer (CRO) ist ein auf Unternehemens-Krisen spezialisierter Interim Executive, der entweder durch Gläuber vorgeschlagen oder durch Aufsichtsräte bzw. Geschäftsführer hinzugezogen wird, um die Restrukturierung zu leiten.
Bei der Insolvenz eines Kunden oder auch schon im Vorfeld stellen sich viele Fragen. Vornehmlich gilt es Schadensbegrenzung zu betreiben aber auch vorbeugend aktiv zu werden, insbesondere wenn weitere Leistungen erbracht werden.
Die Insolvenzanfechtung ist ein starkes Schwert des Insolvenzverwalters: So kann er bereits geleistete Zahlungen für Aufträge auch noch Jahre später von Ihnen zurückfordern. Ja, das ist rechtlich möglich. Es gilt zu klären, ob Sie sich wehren können.
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